Russland setzt Truppenabzug in Mariupol fort

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Wie viele russische Militärangehörige sind in Mariupol
10:00, 04.02.2023

Allein in der letzten Woche ist das Militärkorps der russischen Besatzer dort um 10-15 Tausend Mann gewachsen.



Dies berichtete ein Berater des Bürgermeisters von Mariupol, Petro Andryushchenko.

Andrjuschtschenko sagte, dass die meisten der Besatzer im Bezirk Mariupol in Dörfern nach der Taktik des "menschlichen Schutzschildes" stationiert sind:

"Alles in allem können wir von etwa 30 Tausend Insassen sprechen, die sich auf Mariupol und den Bezirk konzentrieren. Gleichzeitig haben die "Säuberungsaktionen" vor allem in den Siedlungen des Bezirks Mariupol zugenommen.

Andrjuschtschenko stellte fest, dass die Besatzer auch Kommandos bildeten:

Den Abschluss der Woche bildet der Einzug einer neuen Einheit von "Kadyrowiten" in einem der Küstendörfer in einer Größenordnung von 2-3 Tausend. Vielleicht handelt es sich dabei um die Bildung einer "Sperreinheit" für eine mögliche Offensive, denn nach unseren Informationen sind weder in Mariupol noch im Bezirk größere Aktionen von "Rosgwardija" geplant.

Der Berater sprach auch über die aktive Bewegung von Ausrüstung, die nachts durchgeführt wird, um Mariupol zu umgehen:

Gleichzeitig sind die militärischen Besatzer selbst recht gesprächig mit den Einheimischen. Sie berichten von einer vorrangigen Angriffsrichtung auf Ugledar und Saporischschja.

Daher hat man den Eindruck, dass aktiv Reserven gebildet werden, um den Angriff auf Ugledar fortzusetzen.

Oleg Kotov

Oleg Kotov schreibt über den Krieg in der Ukraine und wie er die Welt verändert.

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