Russische Besatzer haben im Winter 32 ukrainische Kriegsgefangene hingerichtet - UN
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Die russischen Besatzer foltern Kriegsgefangene, wenden körperliche Gewalt, Elektroschocks, Drohungen mit Erschießungskommandos oder deren Nachahmung an.
Laut dem 38. UN-Bericht über die Menschenrechtslage in der Ukraine wurden zwischen dem 1. Dezember 2023 und dem 29. Februar 2024 32 Hinrichtungen von ukrainischen Kriegsgefangenen durch russische Besatzer verzeichnet. Dies geht aus dem UN-Bericht hervor.
Die UN-Beobachtungsmission befragte außerdem 60 Militärangehörige, die aus der Gefangenschaft entlassen worden waren. Sie stellte fest, dass die meisten von ihnen Gewalt erlitten hatten.
Sie berichteten von Misshandlungen durch die Besatzer, der Unmöglichkeit, mit der Familie zu kommunizieren, schlechter Ernährung und fehlender medizinischer Versorgung.
Der Leiter der UN-Mission, Daniel Belle, sagte, es habe den Anschein, dass das russische Militär und die Beamten die Gefangenen methodisch folterten, indem sie sie körperlich misshandelten, ihnen Elektroschocks verpassten, sie in eine unbequeme Haltung brachten und ihnen mit einer Hinrichtung drohten oder diese simulierten.
Aus dem Bericht geht auch hervor, dass die russische Verwaltung in den besetzten Gebieten der Ukraine Gewalt gegen die Zivilbevölkerung ausübt, z.B. durch Tötungen, illegale Verhaftungen und Einschränkungen der Meinungsfreiheit.
Nach Angaben der UN wurden in den drei Monaten 429 Zivilisten getötet und 1.374 verwundet.
Über 10 Jahre im Journalismus tätig. Medienanalystin aus Volyn.










