Scholz versprach der Ukraine mehr Waffen
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Die Bundeskanzlerin kündigte die Bildung einer Koalition von Verbündeten für Langstreckenartillerie für die Ukraine an.
Die Europäer beabsichtigen, mit russischem Geld Munition für die Ukraine zu kaufen. Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz sagte auf einer Pressekonferenz zusammen mit dem französischen Regierungschef Emmanuel Macron und dem polnischen Premierminister Donald Tusk in Berlin, dass die in der EU eingefrorenen russischen Guthaben für den Kauf von Waffen verwendet werden sollen.
Wir verwenden die überschüssigen Einnahmen aus den eingefrorenen russischen Vermögenswerten in Europa, um den Kauf von Granaten für die Ukraine finanziell zu unterstützen", erklärte er.
Die Kanzlerin betonte, dass die zusätzlichen Mittel eine Beschleunigung der Käufe ermöglichen würden.
Wir werden jetzt noch mehr Waffen für die Ukraine kaufen - auf dem gesamten Weltmarkt", sagte Scholz nach dem Treffen im Weimarer Dreieck.
Er kündigte außerdem die Schaffung einer Koalition der Verbündeten für Langstreckenwaffen für die Ukraine an und stellte fest, dass die drei Länder eine intensivere Zusammenarbeit bei der militärischen Unterstützung der Ukraine vereinbart haben.
Macron wies seinerseits darauf hin, dass alle Länder des Weimarer Dreiecks "mehr denn je von einer 'grimmigen' Entschlossenheit erfüllt sind, Russland nicht gewinnen zu lassen."
Wir haben einen klaren und konsequenten Willen, und dahinter stehen die Maßnahmen, auf die wir uns bereits geeinigt haben, sowie die heute getroffenen Entscheidungen. Wir werden alles tun, was nötig ist, um Russland daran zu hindern, diesen Krieg zu gewinnen", sagte der französische Präsident.
Der französische Präsident fügte hinzu, dass die Länder auch beschlossen hätten, eine neue gemeinsame Produktionseinheit mit der ukrainischen Verteidigungsindustrie einzurichten, die es ermöglichen würde, "eine schnellere und pragmatischere Antwort auf die russische Aggression zu geben".
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Über 10 Jahre im Journalismus tätig. Medienanalystin aus Volyn.











