The Guardian: Der Fall der Ukraine wäre eine Katastrophe für die ganze Welt
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Das ukrainische Heldentum ist so alltäglich geworden, dass es fast nicht mehr wahrgenommen wird.
Die Ukraine kämpft seit 40 Monaten gegen Russland, das das souveräne Land im Februar 2022 angegriffen hat. In dieser Zeit hat das Land enorme Verluste erlitten: Zehntausende wurden getötet und verwundet, Millionen wurden obdachlos und Städte und Dörfer waren einem verheerenden Beschuss ausgesetzt. Simon Tisdal, ein Kolumnist für The Guardian, schrieb darüber.
Er betonte, dass die Ukraine trotz der zahlenmäßigen und technischen Überlegenheit des Feindes weiter kämpft.
Das ukrainische Heldentum ist alltäglich geworden. Er wird fast nicht mehr wahrgenommen. In der Zwischenzeit verstärkt Putin die Angriffe auf die Städte, und die ukrainischen Streitkräfte sind dezimiert", so der Autor.
Tisdahl warnt, dass ein Fall der Ukraine katastrophale Folgen für den gesamten Westen haben wird. Es wäre ein strategischer Fehlschlag, vergleichbar mit den Fehlschlägen in Afghanistan und im Irak - oder schlimmer. Europa, Großbritannien, die NATO und das internationale Recht würden einen Schlag erleiden, von dem sie sich möglicherweise nicht mehr erholen würden.
Nach seiner Einschätzung steht die Ukraine heute am Rande des Abgrunds. Die russischen Truppen rücken weiter vor, vor allem im Osten, trotz Millionen von Opfern. Gleichzeitig fehlt es den ukrainischen Verteidigern an Munition, Männern und Luftabwehrausrüstung. Dennoch ist die ukrainische Armee immer noch in der Lage, dem Feind schweren Schaden zuzufügen - einschließlich Angriffen auf die Region Kursk und russische strategische Einrichtungen.
Aber vorübergehende Erfolge ändern nichts am Gesamtbild, so der Autor. Immerhin hat sich Moskau die Unterstützung Chinas, des Irans und Nordkoreas gesichert, während die westliche Koalition immer unsicherer wirkt. Die USA schwanken, und Donald Trump, so Tisdahl, handelt instinktiv - er sympathisiert mit den Machthabern und damit mit Putin.
Wie der Kolumnist betont, steht der Westen nun vor zwei Szenarien: ein langwieriger, endloser Krieg oder die Niederlage der Ukraine und Frieden zu den Bedingungen des Kremls. Die zweite Option bezeichnet er als besonders gefährlich: "Es wäre die Niederlage des gesamten Westens. Und der Beginn einer neuen Ära der Aggression in Europa."
Der Ausweg aus der Situation ist laut Tisdal möglich: "Der Hauptschuldige an dieser Tragödie ist Putin. Er muss fallen, nicht die Ukraine".
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Journalistin und Volontärin mit viel Erfahrung.












