Ukrainischer Drohnenschwarm hat die USA aufgeschreckt - Massenmedien
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Billige Drohnen entwickeln sich zu einer neuen Bedrohung, auf die das Pentagon keine wirksame Antwort hat.
Die ukrainische Spezialoperation "Spider Web" hat im Pentagon große Besorgnis ausgelöst, schreibt USA Today. Die US-Behörden konzentrieren sich nun darauf, eine wirksame Verteidigung gegen Massenangriffsdrohnen zu schaffen, die eine Gefahr für militärische Einrichtungen und die zivile Infrastruktur darstellen.
Die Publikation erinnert daran, dass der Sicherheitsdienst der Ukraine Angriffsdrohnen gegen strategische Flugzeuge auf russischen Luftwaffenstützpunkten eingesetzt hat, was zeigt, wie verwundbar selbst starke Staaten gegenüber neuen Technologien sind. Ein Sprecher des Pentagon, der anonym bleiben wollte, gab zu: "Wir haben noch keine Lösung gefunden, wie wir Militärbasen vor Drohnenschwärmen schützen können."
Im vergangenen Jahr haben die USA etwa 350 Drohneneingriffe in den Luftraum von Militärbasen registriert. Bei einigen von ihnen könnte es sich um Aufklärungsflüge oder Tests von Sicherheitssystemen gehandelt haben. Besonders besorgniserregend ist, dass selbst eine Drohne, die rund 700 Dollar kostet, Sprengstoff transportieren kann.
Der US-Militärminister Dan Driscoll sagte vor dem Kongress: "Die Ukraine hat Russland mit nur zehntausend Dollar Schaden in Milliardenhöhe zugefügt. Das ist ein Wendepunkt."
Das US-Militär stellt fest, dass die Geschwindigkeit, mit der Länder wie die Ukraine neue Technologien einsetzen, die globale Sicherheit verändert.
Die Operation Spider Web war ein groß angelegter Angriff ukrainischer Drohnen auf russische Luftwaffenstützpunkte hinter den feindlichen Linien Anfang Juni. Nach Angaben des SBU waren 117 Drohnen beteiligt, die von mobilen Plattformen in der Nähe von vier Flugplätzen gestartet wurden. Die Ziele waren strategische Bomber vom Typ Tu-95 und Tu-22 sowie A-50 Radarerkennungsflugzeuge.
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