Weißes Haus stoppt wichtige Waffenlieferungen an die Ukraine
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Vor dem Hintergrund der anhaltenden russischen Luftangriffe auf ukrainische Städte haben die USA die Lieferung von Raketen für Patriot-Luftabwehrsysteme und anderen Präzisionswaffen an die Ukraine vorübergehend eingestellt.
Das berichtet NBC News unter Berufung auf eine Erklärung der Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly. Ihr zufolge wurde die Entscheidung im Interesse der nationalen Sicherheit der USA getroffen und steht im Zusammenhang mit der groß angelegten Revision der ausländischen Militärhilfe durch das Pentagon.
Das US-Verteidigungsministerium hat sich noch nicht zu der Situation geäußert, aber NBC-Quellen haben eine Liste von Waffen vorgelegt, deren Lieferung ausgesetzt wurde. Sie umfasst:
raketen für Patriot-Systeme;
155 mm Artilleriegranaten mit Splitterzünder;
100 Hellfire-Raketen;
250 GMLRS-Raketensysteme;
dutzende von Stinger, AIM (Luft-Luft) Raketen und verschiedene Arten von Granatwerfern.
Wie aus der Veröffentlichung hervorgeht, ist der Lieferstopp von unbestimmter Natur. Die Wiederaufnahme der Hilfe kann nach Abschluss der Prüfung erfolgen, doch wird anderen Ländern Vorrang eingeräumt, wenn sich herausstellt, dass die Munitionsbestände begrenzt sind.
Laut dem Wall Street Journal deutet diese Entscheidung darauf hin, dass die Unterstützung der Ukraine durch die Regierung Donald Trump abnimmt. Vertreter des republikanischen Teams betonen die Notwendigkeit, sich auf die Abwehr von Bedrohungen aus China zu konzentrieren sowie die militärische Präsenz im Nahen Osten zu verstärken.
Politico hatte zuvor berichtet, dass das Pentagon Anfang Juni beschlossen hatte, die Lieferungen von Flugabwehrraketen und einiger Munition auszusetzen. Allerdings trat dies erst jetzt in Kraft, während einer der größten Offensiven der russischen Truppen an der ukrainischen Front.

Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.












