Wissenschaftler haben bewiesen: Lebende Organismen leuchten, bis sie sterben
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🌟 Ja, lebende Dinge leuchten! Aber nur, solange sie lebendig sind.
Stellen Sie sich Folgendes vor: Alle Lebewesen senden Licht aus. Nein, nicht wie Glühwürmchen - dieses Licht ist viel schwächer und mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Aber es ist da. Und sobald das Leben den Körper verlässt, verschwindet dieses Leuchten. Hört sich das nach Magie an? Nun, das ist es nicht - es ist eine wissenschaftliche Tatsache, die durch eine neue Studie von Wissenschaftlern der Universität von Calgary bestätigt wurde.
Lesen Sie mehr: V. Salari et al, Imaging Ultraweak Photon Emission from Living and Dead Mice and from Plants under Stress, The Journal of Physical Chemistry Letters (2025). DOI: 10.1021/acs.jpclett.4c03546
Sie entdeckten, dass absolut alle lebenden Organismen - von Pflanzen bis hin zu Mäusen - winzige Anteile von Licht aussenden. Dieses Phänomen wird als ultraschwache Photonenemission (UPE) bezeichnet und ist, anders als Biolumineszenz, für das Auge nicht sichtbar und erfordert keine externe Energiequelle. Das Licht, das im Inneren des Körpers entsteht, ist ein Nebeneffekt unserer Zellen.
🔬 Wie funktioniert es?
Unser Körper ist eine Art chemisches Labor. In ihm laufen ständig Millionen von Reaktionen ab. Der zelluläre Stoffwechsel produziert reaktive Sauerstoffspezies (ROS), die den Zellen helfen, Stress zu bekämpfen. Wenn diese Moleküle zu reichlich vorhanden sind - zum Beispiel bei Krankheiten, Verletzungen oder Überhitzung - setzt oxidativer Stress ein und die Zellen starten Prozesse, die zur Emission von Licht führen.
Die Wissenschaftler testeten dies an Mäusen und Pflanzen. Sie setzten lebende und tote Mäuse in speziell abgedunkelte Kästen und filmten sie mit hochempfindlichen Kameras. Das Ergebnis war verblüffend: Die lebenden Mäuse leuchteten buchstäblich (im Spektrum von 200-1000 nm), während die Strahlung bei den toten Mäusen fast null war.
Bei Pflanzen hingegen variierte die UPE je nach den Bedingungen. Wenn die Temperatur stieg oder die Blätter beschädigt waren, begannen sie stärker zu "glühen". Die Bereiche, die einer chemischen Behandlung unterzogen wurden, waren besonders hell.
🌱 Licht als Diagnoseinstrument
Diese Entdeckung könnte ein echter Durchbruch für Medizin und Biologie sein. Die Fähigkeit, den Zustand eines Organismus anhand der Intensität seines "inneren Leuchtens" zu verfolgen, ist eine fantastisch genaue und nicht-invasive Art der Diagnose. Stellen Sie sich einen Scanner vor, der erkennen kann, wie gut eine Pflanze eine Dürre übersteht oder wie gut die Erholung des Gewebes nach einer Operation verläuft.
Die Forschung zeigt: UPE kann als Biomarker für Stress und Lebensfähigkeit dienen. Dies ist nicht mehr nur eine theoretische Idee, sondern eine durch Experimente bestätigte Tatsache.
Also ja, es gibt wirklich ein Lebenslicht in uns. Und dieses Licht, auch wenn wir es nicht sehen können, kann uns viel mehr über unsere Gesundheit sagen, als wir bisher dachten.
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Mykola Potyka verfügt über ein breites Spektrum an Kenntnissen und Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen. Mykola schreibt auf interessante Weise über Dinge, die ihn interessieren.













