Anwalt aus Kherson wegen Arbeit für Besatzer inhaftiert
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Der SBU hat einen Anwalt der Besatzer festgenommen, der während der Besetzung der Stadt das Eigentum des Khersoner Seehafens auf die Bilanz der "Saldo-Verwaltung" "umgeschrieben" hat.
Der SBU hat im Zuge von Stabilisierungsmaßnahmen im befreiten Cherson einen Komplizen der Besatzer festgenommen. Dies teilte der SBU mit.
Der Angreifer entpuppte sich als ein ortsansässiger Anwalt, der nach der Einnahme der Stadt die russischen Invasoren unterstützte und später einen Job in der lokalen Besatzungsverwaltung der Russischen Föderation bekam.
Er wurde Leiter des vom Angreifer gegründeten "Büros für technische Bestandsaufnahme" (BTI). Nach den vorliegenden Informationen wurde der Kollaborateur in diese "Position" unter der persönlichen Schirmherrschaft von Gauleiter Saldo berufen", so der SBU.
Der Angeklagte war an der "Umregistrierung" des Eigentums des damals beschlagnahmten Khersoner Seehafens in die "Bilanz" der Besatzung "Ministerium für Verkehr der Russischen Föderation" beteiligt.
Der Anwalt war auch direkt an der illegalen "Inventarisierung" des lokalen kommunalen Unternehmens "City Road Department" und der Übertragung seines Anlagevermögens an die Besatzer beteiligt.
Darüber hinaus drängte der Kollaborateur die Einwohner, sich den Reihen der russischen Besatzungsbehörden anzuschließen, wofür er "russische Gehälter" und eine loyale Haltung der Besatzer versprach.
Nach der Befreiung von Cherson versuchte der Angeklagte, vor der Justiz zu fliehen. SBU-Beamte ermittelten seinen Aufenthaltsort und nahmen ihn fest. Die SBU-Ermittler informierten ihn über den Verdacht gemäß Teil 1 des Artikels 111-2 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Beihilfe zum Aggressorstaat).
Die Ermittlungen dauern an, um alle Umstände der Straftat zu ermitteln. Dem Angreifer drohen bis zu 12 Jahre Gefängnis und die Beschlagnahmung seines Eigentums.
Über 10 Jahre im Journalismus tätig. Medienanalystin aus Volyn.













