Aus der Russischen Föderation stammendes Mitglied des Trump-Teams bietet sich als Sondergesandter für den Ukraine-Krieg an

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Russischer Trump-Berater will Sondergesandter für die Ukraine werden
Hadrian/Shutterstock.com
17:00, 16.11.2024

Trump hat während des Wahlkampfs versprochen, den Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich zu beenden.



Einer der Berater des neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump, der 42-jährige Boris Epstein, der aus Russland stammt, hat seine Kandidatur für den Posten des Sondergesandten für die Beilegung des russisch-ukrainischen Krieges angemeldet. Darüber schreibt die New York Times.

Es wird angedeutet, dass eine solche Nominierung im Trump-Team für Überraschung sorgte. Der neu gewählte Präsident selbst unterstützte eine solche Nominierung nicht, lehnte diese Option aber auch nicht sofort ab.

Gleichzeitig schreiben die Journalisten der Publikation, dass Epsteins Einfluss auf Trump wächst und er bereits eine Reihe von Privilegien und Vollmachten erhalten hat, was das Trump-Team entmutigt. Außerdem wurde Epsteins wachsende Autorität angeblich von Ilon Musk erwidert, der selbst versucht, seinen Einfluss auf Trump "grenzenlos" zu machen.

Wer Boris Epstein ist

Geboren in Russland, verbrachte er seine Kindheit in Moskau. Er verließ die Russische Föderation im Alter von 11 Jahren. Angeblich hat er Verwandte sowohl in der Ukraine als auch in Russland.

In den USA machte er seinen Abschluss an der Georgetown University, erwarb ein Jurastudium und ging fast sofort in die Parteipolitik.

Nachdem John McCain gegen Barack Obama verloren hatte, ging Epstein in die Wirtschaft und war unter anderem an der Beschaffung von Investitionen in Russland beteiligt. Im Jahr 2013 wurde dem Maklerunternehmen West America Securities Corporation, das er leitete, die Lizenz entzogen und es wurde vom Finanzmarkt ausgeschlossen.

Im Jahr 2016 begann Epstein für Trumps Wahlkampf zu arbeiten - und ist seitdem sein engster Berater geblieben. Insbesondere war Epstein an Trumps Strafverteidigung beteiligt, vor allem im Fall der Zahlung an den Pornostar Stormy Daniels.

Epstein wurde zweimal wegen Schlägereien in Bars und Nachtclubs strafrechtlich verfolgt und er setzte sich für die Ernennung von Matt Gaetz, dem Korruption und Antisemitismus vorgeworfen wird, zum Generalstaatsanwalt ein.

Donald Trump

Ehemaliger ukrainischer Außenminister glaubt, dass sich der Krieg mit Trumps Ankunft verschärfen wird

16:00, 16.11.24
Maryna Boryspolets
Maryna Boryspolets
Maryna Boryspolets
Schreibе über Politik bei SOCPORTAL.INFO

Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.

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