BILD erklärt, warum Alaska für das Treffen zwischen Trump und Putin ausgewählt wurde
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US-Präsident Donald Trump hat für den 15. August ein Treffen mit Wladimir Putin in Alaska angekündigt.
US-Präsident Donald Trump hat den russischen Staatschef Wladimir Putin zu Gesprächen nach Alaska eingeladen, eine Entscheidung, die viele Diskussionen und Kommentare ausgelöst hat. Der Kolumnist der deutschen Ausgabe der BILD, Marius Kiermaier, hat in seinem Artikel drei Hauptgründe hervorgehoben, warum ausgerechnet Alaska der Ort sein wird, an dem sich die Politiker treffen werden.
Wie Kirmayer feststellt, ist der erste Grund der logistische Faktor.
Die größte Stadt des Staates, Anchorage, liegt etwa siebentausend Kilometer von Moskau und etwa 5.500 Kilometer von Washington entfernt. Von der Entfernung her ist sie viel näher als viele andere Optionen, die in Betracht gezogen wurden. Außerdem ist es für Trump eine Gelegenheit, die Gespräche praktisch auf seinem eigenen Territorium abzuhalten, was der Veranstaltung die Wirkung eines "heimischen" internationalen Forums verleiht. Zweitens: Sicherheit. Alaska ist ein relativ dünn besiedeltes Gebiet ohne größere Städte und mit minimalem Risiko von Massenprotesten oder Aktivistenaktionen. Es verfügt über die notwendige Infrastruktur, und die Kontrolle durch Spezialdienste und das Militär kann auf hohem Niveau verstärkt werden", erklärt der Kolumnist.
Ein wichtiger Punkt ist schließlich auch der rechtliche Aspekt.
Die USA und Alaska haben das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) nicht unterzeichnet, im Gegensatz zu 125 anderen Ländern. Das bedeutet, dass Wladimir Putin auf amerikanischem Territorium nicht Gefahr läuft, vom IStGH verhaftet zu werden. Das macht es viel einfacher, das Treffen zu organisieren und es stattfinden zu lassen, ohne internationales Recht zu verletzen", sagt Kiermaier.
Die Gespräche zwischen Trump und Putin sind für Ende nächster Woche geplant. Im Weißen Haus wurde bestätigt, dass der Ort des Treffens bereits feststeht - es ist Alaska. Dies wurde auch in Moskau bekannt gegeben. Zuvor waren auch andere Länder in Betracht gezogen worden - die Vereinigten Arabischen Emirate, Ungarn, die Schweiz und Italien. Es wird erwartet, dass das Hauptthema der Verhandlungen der Krieg in der Ukraine sein wird. Der ukrainische Regierungschef Volodymyr Zelensky könnte in diesen Tagen ebenfalls nach Alaska reisen.
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Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.














