Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist stark zurückgegangen
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Deutschland ist aufgrund eines starken Rückgangs des Flüchtlingsstroms auf den vierten Platz in der EU bei den Asylanträgen zurückgefallen. Experten führen dies auf die Verschärfung der Migrationspolitik und die veränderte Situation in den Herkunftsländern der Antragsteller zurück.
Deutschland ist nicht mehr EU-Spitzenreiter bei der Zahl der Asylanträge - das Land ist aufgrund eines starken Rückgangs des Flüchtlingsstroms auf den vierten Platz zurückgefallen. Das berichtet die Welt am Sonntag unter Berufung auf die Daten der Europäischen Asylagentur (EUAA).
Im ersten Quartal 2026 wurden in Deutschland 28,9 Tausend Asylanträge gestellt - das sind 23% weniger als ein Jahr zuvor und der niedrigste Wert seit 2015.
Frankreich (34,6 Tausend), Spanien (32,6 Tausend) und Italien (32,6 Tausend) liegen nun vorn.
Experten führen den Rückgang vor allem auf die stark gesunkene Zahl der Bewerber aus Syrien und der Ukraine zurück. Der Anteil der Syrer in Deutschland sank auf 9 Prozent aller Anträge, während er früher viel höher war. Die ukrainischen Anträge gingen um 57% zurück und beliefen sich auf etwa 4.000. Auch die Politik der Antragsprüfung hat sich geändert: Wurden früher fast alle syrischen Anträge bewilligt, ist die Bewilligungsquote jetzt auf 5,3% gesunken.
Die Gesamtzahl der Anträge für die EU, Norwegen und die Schweiz sank um 18% auf 173 Tausend Anträge. Der Rückgang bei den syrischen Anträgen war besonders bemerkenswert - minus 63% in ganz Europa.
Nach dem Machtwechsel in Syrien Ende 2024 begannen die europäischen Länder zu überlegen, dass die Gründe für Massenasyl für Syrer nicht mehr relevant sind, - sagt die Veröffentlichung.
Analysten weisen auch auf die Verschärfung der Vorschriften in der EU und in Deutschland hin. Neue Maßnahmen, darunter verstärkte Grenzkontrollen und Abschiebeflüge, haben das Land für Migranten weniger attraktiv gemacht.
Vor diesem Hintergrund sind die Spitzenreiter bei der Zahl der Anträge in Deutschland Bürger aus Afghanistan, auf die etwa 38 Prozent aller Anträge entfallen.
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Elena Rasenko schreibt über Neuigkeiten aus Wissenschaft, gesunder Lebensweise und Psychologie und teilt ihre Tipps und Tricks zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.













