Eine seltene Ziegenrasse in Irland entpuppte sich als Nachfahre von Tieren aus der Bronzezeit
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Eine seltene Rasse der Alten Irischen Ziege hat eine unerwartet lange Geschichte: Forscher haben festgestellt, dass diese Ziegen genetisch mit Tieren verbunden sind, die vor etwa 3.000 Jahren, am Ende der Bronzezeit, in Irland lebten.
Die Arbeit wurde im Journal of Archaeological Science veröffentlicht.
Das vom University College Dublin geleitete Team untersuchte Ziegenknochen aus zwei Fundorten: Haughey's Fort in der Grafschaft Armagh (datiert auf etwa 1100-900 v. Chr.) und das mittelalterliche Carrickfergus in der Grafschaft Antrim. Radiokarbon-Analysen bestätigten das Alter der Funde und biomolekulare Techniken halfen dabei, festzustellen, dass es sich um Ziegen handelt (ihre Knochen werden oft mit Schafsknochen verwechselt).
Als nächstes extrahierten die Wissenschaftler die alte DNA und verglichen sie mit den Genomen moderner Rassen. Und hier ist das entscheidende Ergebnis: Die alten irischen Ziegen erwiesen sich als die (genetisch gesehen) am nächsten verwandte Rasse der heutigen Alten Irischen Ziege, die heute als extrem selten gilt und geschützt werden muss. Das bedeutet, dass dieselbe Linie von Hausziegen seit Tausenden von Jahren auf der Insel überlebt haben könnte.
Die Studie fügt ein wichtiges 'modernes' Detail hinzu: Die mittelalterlichen Ziegen scheinen genetisch vielfältiger zu sein, während die heutige Population Anzeichen für eine enge Zucht aufweist. Die Autoren führen dies auf einen kürzlichen Rückgang der Zahlen zurück - das heißt, der Engpass könnte bereits in der Neuzeit eingetreten sein und nicht erst in den letzten Jahrhunderten.
Die Wissenschaftler glauben, dass die Ergebnisse die Idee unterstützen, die Rasse als "lebendigen Teil" des kulturellen und landwirtschaftlichen Erbes Irlands zu erhalten.
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Maria Grynevych, Projektmanagerin, Journalistin, Mitautorin des Reiseführers Heilige Berge der Dnjepr-Region, Vortragskurs: Kultische Topographie der mittleren Dnjepr-Region.













