G7 sagt, wie viel Russland die Ukraine für die Invasion entschädigen soll
- Startseite
- Politik
- G7 sagt, wie viel Russland die Ukraine für die Invasion entschädigen soll


Die Russen haben die Ukraine vor über zwei Jahren angegriffen und die Bevölkerung des Landes dezimiert sowie Städte und Infrastruktur zerstört.
Die G7-Länder haben sich darauf geeinigt, dass Russland der Ukraine 486 Mrd. Dollar für die durch seine militärische Aggression gegen das Land verursachten Schäden zahlen soll. Das geht aus dem Kommuniqué der G7-Mitglieder hervor.
Russland muss seinen illegalen Angriffskrieg beenden und die Ukraine für die Schäden entschädigen", hieß es.
Gleichzeitig betonten die G7-Staats- und Regierungschefs, dass Moskau nicht das Recht hat, darüber zu entscheiden, ob und wann es für die Schäden, die der Ukraine entstanden sind, aufkommen wird.
Die völkerrechtlichen Verpflichtungen Russlands, für die von ihm verursachten Schäden aufzukommen, sind eindeutig, und deshalb prüfen wir weiterhin alle möglichen legalen Wege, wie Russland diesen Verpflichtungen nachkommen kann", sagten die G7-Vertreter.
Sie betonten, dass die G7-Mitglieder die Ukraine weiterhin unterstützen und ihr militärische, humanitäre und budgetäre Hilfe zukommen lassen werden.
Die ukrainische Regierung wies unterdessen darauf hin, dass sich die finanzielle Bewertung der Verluste für die ukrainische Wirtschaft ändern könnte, da Russland weiterhin ukrainisches Gebiet angreift. So wurden nach Angaben von Premierminister Denys Shmygal bereits etwa 10 Prozent des ukrainischen Wohnungsbestandes zerstört.
Die Ukraine geht davon aus, dass die Beschlagnahmung eingefrorener russischer Vermögenswerte die wichtigste Ressource für den Wiederaufbau sein wird. Gleichzeitig arbeitet der Staat mit internationalen Partnern zusammen und schafft Bedingungen, um private Investitionen anzulocken.
- Britischer Geheimdienst: Putin könnte bereits in den kommenden Monaten eine schwerwiegende Provokation gegen die NATO inszenieren
- Deutscher Geheimdienst: Russland könnte Spitzenmanager der Rüstungsindustrie angreifen
- Russland hat einen Angriff auf ein Terminal von „Nova Pochta“ in der Nähe von Charkiw verübt: Dabei kamen Mitarbeiter ums Leben, mehr als 20 Menschen wurden verletzt
- Estland errichtet eine neue Militärsiedlung an der Grenze zu Russland
- „Der Schutzraum wäre beinahe eingestürzt. Alles fiel herunter. Rauch. Es war eine Rakete“, berichten die Einwohner Kiews über den Angriff der Russischen Föderation. Bericht vom Ort des Geschehens
- Der 3. Juli wurde in Kiew zum Trauertag erklärt. Die Zahl der Toten und Verletzten steigt

Eugenia Ruban schreibt über politische und wirtschaftliche Nachrichten. Sie betrachtet die großen Phänomene in der ukrainischen Politik und Wirtschaft aus der Perspektive, wie sie sich auf die einfachen Ukrainer auswirken werden.













