Kommandeur der Unmanned Systems Forces Gladkikh gefeuert: was ist der Grund und wer wird ihn ersetzen
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Die Unmanned Systems Force hat nach monatelangem Verfahren abrupt den Kommandeur gewechselt.
Roman Gladkiy leitet nicht mehr das Hauptquartier des Kommandos für unbemannte Systeme (USS). Diese Information wurde vom Stabsfeldwebel des SBS-Kommandos, Oleksandr Yarmak, bestätigt. Ihm zufolge wurde bereits eine neue Person zum Stabschef der USS ernannt, die Yarmak jedoch noch nicht persönlich kennt, aber positive Rückmeldungen von Freiwilligen erhalten hat.
Quellen der Publikation Suspilne zufolge handelt es sich bei dem neuen Stabschef der Unmanned Systems Force um Oberst Oleksiy Khalabuda, der zuvor die 28. separate mechanisierte Brigade befehligte, die nach den Rittern des Winterfeldzugs benannt ist. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag jedoch noch keine offizielle Bestätigung des AFU-Generalstabs vor.
Roman Gladky-Skandal
Zuvor, nach Gladkys Ernennung, veröffentlichten die Medien Anschuldigungen gegen seine Familie, einschließlich Informationen über den russischen Pass seiner Frau und die Verbindungen seiner Tochter zum russischen FSB. Es gab auch Gerüchte über den Verdacht auf Hochverrat und Korruption. Das SBS-Kommando verteidigte Gladky jedoch und verwies auf seine langjährige Erfahrung und seine einschlägige militärische Ausbildung.
Es stellte sich auch heraus, dass er, obwohl er den Posten des Stabschefs des Kommandos für unbemannte Systeme innehatte, vor seiner Ernennung nicht vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) überprüft worden war. Dies berichtete der Leiter des Pressedienstes des SBU Artem Dekhtyarenko, dessen Worte von Suspilne zitiert werden.
Dekhtyarenko betonte, dass die Ernennung zum Stabschef auf Anordnung des Verteidigungsministers auf der Grundlage der Vorlage des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Ukraine (AFU) erfolgt. Das Verfahren erfordert keine obligatorischen Überprüfungen oder Genehmigungen durch den SBU und ist eine interne Personalentscheidung der AFU.
Gleichzeitig gab es 2018 Medienberichte, wonach Gladkiy angeblich versucht haben soll, russische Spezialdienste anzuwerben. Es wurde auch angedeutet, dass seine Frau möglicherweise die russische Staatsbürgerschaft besitzt. In diesem Zusammenhang wurde er 2018 vom Posten des Stabschefs - erster stellvertretender Kommandeur der Marine der AFU - entlassen. Die AFU stellte jedoch fest, dass Gladky im Zeitraum von 2018 bis 2019 alle erforderlichen SBU-Prüfungen bestanden hat und über eine Sicherheitsfreigabe verfügte.
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