Ukrainisches Außenministerium antwortet auf ungarische Beschwerden, dass die Sanktionen der EU mehr schaden als Russland
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Die russische Wirtschaft hat sich um dreißig Jahre zurückentwickelt.
Dies schrieb der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums Oleh Mykolenko auf seiner Facebook-Seite.
Der ungarische Außenminister Peter Szijjártó beklagte sich, dass die EU nach dem Einmarsch in die Ukraine angeblich die "schlechtestmögliche Antwort" auf Russland gewählt habe. Dem Minister zufolge steuert die EU-Wirtschaft angeblich "auf eine Rezession zu", während die Wirtschaft des Besatzungslandes nicht betroffen sei.
Nikolenko entgegnete, dass die russische Wirtschaft dreißig Jahre zurückgeworfen worden sei und dass Budapest unterdessen versuche, die Wirksamkeit der Sanktionen absichtlich herunterzuspielen.
So sank das russische BIP von 5,5 auf 9, der Handel mit Waren und Dienstleistungen ging um 30-35% zurück, die Ölexporte in die EU gingen bis zum Jahresende um 90% zurück, fast 1000 ausländische Unternehmen, die 40% des BIP ausmachten, verließen das Land, die Inflation lag bei 22%, usw.
Es sei daran erinnert, dass Ungarn und der Iran auf wirtschaftlichem Gebiet zusammenarbeiten werden. So will Budapest angeblich die Lage im Nahen Osten normalisieren, während bereits wiederholt festgestellt wurde, dass der Iran Russland mit Waffen und Drohnen beliefert, um die Ukraine anzugreifen.
Artur Zayonts hat sich auf Nachrichten von der Frontlinie spezialisiert. Als studierter Historiker war er immer bestrebt, seiner journalistischen Arbeit Tiefe und Kontext zu verleihen. Der













