Politico - Frankreich stellt seine Wirtschaft auf Kriegsfuß

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13:00, 05.04.2026

Das französische Verteidigungsministerium überarbeitet seinen Rüstungsplan für 2030 und stockt die Bestände an Lenkbomben und Kamikaze-Drohnen auf. Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit den Lehren aus dem Krieg in der Ukraine und dem Übergang zu einem "Kriegswirtschafts"-Modell mit Schwerpunkt auf der Geschwindigkeit der Waffenproduktion.



Das französische Verteidigungsministerium hat eine vollständige Überprüfung der militärischen Planung bis 2030 angekündigt, mit besonderem Augenmerk auf den Aufbau von Beständen an Präzisionswaffen, einschließlich Luftbomben und Kamikaze-Drohnen, unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus dem aktuellen Krieg in der Ukraine, berichtet Politico.

Nach Angaben des französischen Verteidigungsministeriums hat die Situation in Europa gezeigt, dass der Konflikt eine schnelle Anpassung und die Fähigkeit erfordert, die Waffenvorräte in kürzester Zeit aufzufüllen.

So beabsichtigt Frankreich laut dem aktualisierten Gesetzentwurf zur Militärplanung, den Bestand an AASM HAMMER-Lenkbomben um 240% und Kamikaze-Drohnen um 400% zu erhöhen. Weitere 8,5 Mrd. Euro sind für den Kauf von Munition, Raketen und anderen Abwehrmitteln vorgesehen", so die Veröffentlichung.

Das Verteidigungsministerium betont, dass die Erfahrung der ukrainischen Armee die hohe Effizienz dieser Systeme auf dem Schlachtfeld gezeigt habe, weshalb sie auf bewährte Waffen setze.

Das französische Ministerium sagte auch, dass die Überarbeitung der Strategie mit der Notwendigkeit zusammenhängt, die Armee auf das Szenario einer "Kriegsführung mit hoher Intensität" vorzubereiten, bei der die Geschwindigkeit der Waffenproduktion und die Möglichkeit ihres Masseneinsatzes von entscheidender Bedeutung sind. Besonderes Augenmerk wird auf Systeme gelegt, die ihre Wirksamkeit bereits bewiesen haben: Lenkbomben werden von der ukrainischen Luftfahrt aktiv eingesetzt, um feindliche Stellungen anzugreifen, und Drohnen sind zu einem der wichtigsten Werkzeuge der modernen Kriegsführung geworden.

Das militärische Planungsdokument sieht auch eine schrittweise Erhöhung des Verteidigungshaushalts vor: auf 63,3 Milliarden Euro im Jahr 2027 und auf 76,3 Milliarden Euro im Jahr 2030.

Darüber hinaus plant Frankreich, mit der Erforschung des Ersatzes für die Leclerc-Panzer zu beginnen, da das gemeinsame Projekt mit Deutschland erst in den 2040er Jahren zu erwarten ist, - so die Autoren der Materialnotiz.

Das französische Verteidigungsministerium ist zuversichtlich, dass der Übergang zum Modell der "Militärwirtschaft" eine schnellere Reaktion auf moderne Herausforderungen ermöglicht und die Armee mit allem versorgt, was für intensive Kampfeinsätze notwendig ist.

Petr Pavel

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Elena Rasenko
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Elena Rasenko schreibt über Neuigkeiten aus Wissenschaft, gesunder Lebensweise und Psychologie und teilt ihre Tipps und Tricks zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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