Reuters hat eine Liste von Putins Forderungen veröffentlicht, die er in Alaska gestellt hat
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Der russische Diktator hat seine Bereitschaft bekräftigt, über Sicherheitsgarantien für Kiew zu sprechen.
Russland hat neue Bedingungen für eine mögliche friedliche Beilegung des Krieges in der Ukraine vorgelegt. Sie wurden vom russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen in Alaska erörtert. Darüber schreibt Reuters.
Nach Angaben der Agentur, die sich auf eigene Quellen beruft, beinhalten diese Vorschläge des Kremls nicht nur die Forderung an Kiew, die östlichen Regionen aufzugeben, sondern auch eine Klausel, der russischen Sprache einen offiziellen Status zu geben.
Die Gesprächspartner der Agentur gaben an, dass ihr Wissen über den Inhalt der Moskauer Initiativen hauptsächlich auf Gesprächen zwischen den Staats- und Regierungschefs der USA, Europas und der Ukraine beruht, so dass das Bild unvollständig ist. Dennoch sind einige wichtige Details bekannt geworden.
Nach dem russischen Ansatz ist ein Waffenstillstand erst nach dem Abschluss eines endgültigen Friedensvertrags möglich. Danach muss die Ukraine ihre Truppen aus den Regionen Donezk und Luhansk abziehen, und Moskau verpflichtet sich im Gegenzug, die Frontlinie in den Regionen Cherson und Saporischschja "einzufrieren".
Die Quellen sagen auch, dass Russland nur die Rückgabe von relativ kleinen Gebieten in den Regionen Sumy und Charkiw zulassen wird.
In einem anderen Punkt besteht der Kreml laut Reuters auf der formellen Anerkennung der russischen Souveränität über die Krim. Dabei ist noch unklar, ob die Anerkennung nur von den Vereinigten Staaten oder von allen westlichen Ländern zusammen mit der Ukraine erfolgt.
Darüber hinaus erwartet Moskau, dass zumindest ein Teil der internationalen Sanktionen aufgehoben wird. Eine weitere Forderung ist die Weigerung der Ukraine, der NATO beizutreten, obwohl Quellen betonen, dass Wladimir Putin die Möglichkeit eingeräumt hat, Kiew "gewisse internationale Sicherheitsgarantien" zu geben.
Als weitere Bedingungen nennt der Kreml die offizielle Festigung des Status der russischen Sprache, entweder in bestimmten ukrainischen Gebieten oder im ganzen Land. Außerdem fordert der Kreml Handlungsfreiheit für die russisch-orthodoxe Kirche (ROC).
Treffen in Alaska
Die Gespräche zwischen Putin und Trump fanden am 15. August in Anchorage auf dem Stützpunkt Elmendorf-Richardson statt. Die US-Delegation bestand aus Donald Trump, Außenminister Marco Rubio und dem Sondergesandten Steve Witkoff. Auf russischer Seite waren Wladimir Putin, Außenminister Sergej Lawrow und der Berater des Präsidenten Juri Uschakow anwesend.
US-Präsident Donald Trump sagte später, er bewerte sein Treffen mit Putin mit "10 von 10". Gleichzeitig betonte Trump, dass es weiterhin der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyy war, der für die Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens verantwortlich war.
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Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.











