Zwei NATO-Staaten sind bereit, die Produktion von Antipersonenminen für die Ukraine aufzunehmen
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Litauen und Finnland beabsichtigen, die Produktion von Antipersonenminen für die Ukraine aufzunehmen.
Litauen und Finnland, die sich vor kurzem aus dem Ottawa-Abkommen über das Verbot der Herstellung von Antipersonenminen zurückgezogen haben, planen, mit der Produktion und Lieferung von Antipersonenminen an die Ukraine zu beginnen, wie Reuters berichtet.
So sagte der stellvertretende litauische Verteidigungsminister Karolis Aleksa, dass das Land erhebliche Mittel, schätzungsweise Hunderte von Millionen Euro, in den Aufbau von Anlagen zur Herstellung von Panzerabwehr- und Antipersonenminen investieren werde.
Litauen plant, in naher Zukunft Zehntausende dieser Munition zu bestellen, mit der Möglichkeit, das Volumen in Zukunft zu erhöhen. Mit der Entwicklung der Produktion will das Land Minen nicht nur an die Ukraine, sondern auch an andere Länder liefern", erklärte Aleksa.
Auch Finnland hat seine Bereitschaft erklärt, mit der Produktion von Antipersonenminen zu beginnen. Vier große Verteidigungsunternehmen des Landes - Nammo Lapua, Insta, Raikka und Forcit Explosives - haben Interesse an einer Beteiligung an diesen Projekten bekundet. Heikki Auto, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des finnischen Parlaments, wies darauf hin, dass Antipersonenminen eine "hocheffektive und kostengünstige Waffe" seien. Er fügte hinzu, dass Finnland bereit sei, solche Minen an die Ukraine zu liefern und betonte, dass die Unterstützung der Ukraine nicht nur eine Pflicht, sondern auch ein wichtiger Schritt für Finnlands eigene Sicherheit sei.
Wir unterstützen die Ukraine, weil es das Richtige ist und für unsere eigene Sicherheit notwendig", sagte Autho.
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