In Deutschland erklärte die rechtsextreme AdG, sie wolle die Anwesenheit von Ukrainern begrenzen und engere Beziehungen zu Moskau knüpfen

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AdG stellt radikales Wahlprogramm in Deutschland vor
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13:00, 12.04.2026

Die Partei Alternative für Deutschland hat ein radikales Wahlprogramm vorgelegt, in dem sie vorschlägt, die Migrationspolitik zu verschärfen und die Präsenz von Ukrainern im Land zu reduzieren. Die Partei befürwortet auch eine Annäherung an Russland und die Aufhebung einer Reihe von Sanktionen.



Die rechtsextreme Partei Alternative für Deutschland hat angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs die Migrationspolitik zu verschärfen, die Präsenz von Ukrainern im Land zu reduzieren und die Zusammenarbeit mit Russland zu verstärken. Dies berichtet die Financial Times.

Die Pläne sind in einem neuen 156-seitigen "Regierungsprogramm" enthalten, das auf einem Parteitag in Sachsen-Anhalt vorgestellt wurde, wo die Partei laut Umfragen bis zu 40% Unterstützung erhalten könnte.

In dem Dokument heißt es, dass Ukrainer in Deutschland keinen Flüchtlingsstatus mehr haben sollten und der Staat Anreize für ihre Rückkehr in ihre Heimat schaffen sollte. Außerdem wird vorgeschlagen, die Migrationspolitik zu verschärfen und das Konzept der "Remigration" einzuführen, das die Abschiebung von Verweigerern, Verurteilten und anderen Personen ohne Aufenthaltsrecht vorsieht.

Das Programm enthält auch Versprechen, die legale Einwanderung zu unterbinden und lehnt die Idee ab, den Fachkräftemangel in Bereichen wie dem Gesundheitswesen mit Arbeitskräften aus "kulturell fremden" Ländern zu füllen.

Die AdG befürwortet auch die Aufhebung der antirussischen Sanktionen, die Wiederaufnahme der Gasimporte über die Nord Stream-Pipeline, den Rückzug Deutschlands aus den Klimaabkommen und eine verstärkte Zusammenarbeit mit Moskau, einschließlich Kultur- und Bildungsprogrammen, dem Erlernen der russischen Sprache und dem Schüleraustausch.

Der Hauptgegner der Partei, die Christlich-Demokratische Union, hat bereits gesagt, dass eine Machtübernahme durch die AdG eine "Katastrophe" für die Region wäre.

Experten schätzen, dass einige der Initiativen der Partei über die Befugnisse der Landesregierung hinausgehen und vor dem Bundesverfassungsgericht angefochten werden könnten, aber das politische Gewicht der Region macht die Pläne potenziell bedeutsam für das ganze Land.

Derzeit leben etwa 1,157 Millionen Ukrainer in Deutschland, die vorübergehenden Schutz erhalten haben. Etwa 471.000 Ukrainer haben Deutschland seit 2022 bereits verlassen.

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Elena Rasenko
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Elena Rasenko schreibt über Neuigkeiten aus Wissenschaft, gesunder Lebensweise und Psychologie und teilt ihre Tipps und Tricks zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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