Besatzer verklagen Krimtataren wegen angeblicher Spende an AFU

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 Besatzer verklagen Krimtataren wegen angeblicher Spende für Krim-Bataillon
23:00, 22.04.2023

Appaz Kurtamet wurde zu sieben Jahren Haft in einer strengen Regimekolonie verurteilt, wobei das erste Jahr im Gefängnis verbüßt werden muss.



Appaz Kurtamet wurde am 23. Juli 2022 von russischen Besatzern an der Verwaltungsgrenze zur vorübergehend besetzten Krim festgenommen, wo er auf dem Weg zu Verwandten war. Bis zum 8. Oktober letzten Jahres waren keine Informationen über den Verbleib von Appaz bekannt. Die Besatzer haben den Prozess im Februar dieses Jahres eröffnet.

Sagte der ukrainische Ombudsmann Dmytro Lubinets auf Telegram:

der 21-Jährige wurde von den Besatzern beschuldigt, das Freiwilligenbataillon der Krim "zu finanzieren". ("die Schaffung einer bewaffneten Formation, die Führung einer solchen Formation oder deren Finanzierung" Teil 1 des Artikels 208 des russischen Strafgesetzbuches). Den Ermittlungen zufolge hat er dem Vertreter des Bataillons 500 Griwna überwiesen. In Wirklichkeit hatte Appaz dieses Geld einem Bekannten geliehen, der sich inzwischen dem Freiwilligenbataillon angeschlossen hatte.

Lubinets forderte die internationale Gemeinschaft auf, den politischen und diplomatischen Druck auf Russland zu erhöhen.

Bis zur vollständigen und bedingungslosen Freilassung aller illegal inhaftierten ukrainischen Bürger", betonte der Ombudsmann.

Oleg Kotov

Oleg Kotov schreibt über den Krieg in der Ukraine und wie er die Welt verändert.

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