Spiegel: Die NATO bereitet sich auf einen möglichen Krieg mit Russland vor
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Die NATO beeilt sich, die Infrastruktur für eine mögliche Konfrontation vorzubereiten.
Die Nordatlantische Allianz plant, separate Treibstoffpipelines durch Deutschland für den Bedarf der Armee zu verlegen. Sie sollen dazu dienen, die Streitkräfte der Allianz im Falle einer bewaffneten Konfrontation mit Russland schnell mit Treibstoff zu versorgen. Darüber schreibt der Spiegel.
Die Zeitung weist darauf hin, dass sich der Plan noch in der Entwicklungsphase befindet und noch mit den Behörden der Regionen abgestimmt werden muss, in denen die Pipelines verlegt werden sollen. Es ist bekannt, dass eine Pipeline bis in die Tschechische Republik und die zweite bis nach Polen verlegt werden soll. Es ist auch möglich, diese Pipelines zu einem einzigen System zusammenzufassen. Darüber hinaus ist der Bau neuer Pipelinesysteme in Polen und der Tschechischen Republik geplant, um die in Litauen stationierten Einheiten der Bundeswehr mit Treibstoff zu versorgen.
Zwei solcher Treibstoffpipelines wurden bereits während des Kalten Krieges gebaut. Aber sie reichen nur bis Deutschland und decken nicht einmal dessen östlichen Teil ab, der vor dem Fall der Berliner Mauer unter dem Einfluss der UdSSR stand", berichtet die Zeitung.
Es ist geplant, etwa 21 Milliarden Euro für den Bau der Pipelines auszugeben. Es wird erwartet, dass die Realisierung des Projekts 20-25 Jahre dauern wird. Deutschland ist bereit, 3,5 Milliarden Euro zu finanzieren.
Wie Journalisten anmerken, könnten die Urheber der Idee jedoch auf ein Problem stoßen - Proteste von Anwohnern, die von prorussischen Kräften angezettelt wurden, sowie die Notwendigkeit, die Pipelines durch Schutzgebiete zu verlegen. Darüber hinaus könnte das Genehmigungsverfahren aufgrund der US-Präsidentschaftswahlen kompliziert werden.
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Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.












