Wissenschaftler haben bewiesen, dass die Herzen von Hunden und ihren Besitzern im Gleichklang schlagen

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Das Herz eines Hundes schlägt im Takt des Herzens seines Besitzers: Wissenschaftler haben eine überraschende Verbindung entdeckt
08:00, 14.11.2024

Die Studie zeigte, dass sich die emotionale Bindung zwischen Hund und Besitzer in der Synchronisation ihrer Herzfrequenz widerspiegelt.



Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Ihr Hund gähnt, wenn Sie gähnen? Wie sich herausstellt, ist das kein Zufall!

Forscher der Universität von Jyväskylä haben herausgefunden, dass sich die Herzfrequenzvariabilität (HRV) von Hunden und ihren Besitzern während der Interaktion synchronisiert.

Was ist Herzfrequenzvariabilität?

Die Herzfrequenzvariabilität (HRV) ist die Veränderung der Intervalle zwischen den Herzschlägen. Eine hohe HRV zeigt Entspannung und Erholung an, während eine niedrige HRV Stress oder Anspannung anzeigt. Mit anderen Worten: Wenn wir ruhig sind, befindet sich unser Herz im "Ruhezustand", und wenn wir nervös sind, arbeitet unser Herz auf Hochtouren.

Verlauf der Studie

An dem Experiment nahmen 30 Hundebesitzer und ihre vierbeinigen Freunde teil. Die Wissenschaftler maßen die HRV und das Aktivitätsniveau sowohl bei Menschen als auch bei Hunden während verschiedener Interaktionen: von ruhiger Erholung bis zu aktiven Spielen. Es stellte sich heraus, dass die HRV eines Hundes und die HRV seines Besitzers korreliert waren.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Herzsynchronisation: Während der Entspannung war eine hohe HRV des Besitzers mit einer hohen HRV des Hundes verbunden. Das heißt, wenn Sie sich auf der Couch entspannen, genießt auch Ihr Hund diesen Moment.
  • Aktivitätsanpassung: Während der Aufgaben passten sich die Aktivitätsniveaus von Mensch und Hund aneinander an. Wenn Sie sich entscheiden, laufen zu gehen, leistet Ihr Hund Ihnen gerne Gesellschaft.
  • Emotionale Bindung: Die HRV-Synchronisation deutet darauf hin, dass emotionale Zustände von Mensch zu Hund und umgekehrt übertragen werden.

Interessante Fakten

  • Die Größe spielt eine Rolle: Große Hunde wiesen eine höhere HRV auf, was darauf hinweisen könnte, dass sie tendenziell ruhiger sind. Oder sind sie einfach nur Yogameister unter den Hunden?
  • Charakter des Besitzers: Besitzer mit höherer Ängstlichkeit beeinflussten die HRV ihrer Hunde. Wenn Sie also vor einem Tierarztbesuch nervös sind, wird Ihr Hund das spüren.

Diese Studie bestätigt, was viele Hundebesitzer schon lange vermutet haben: Unsere vierbeinigen Freunde verstehen uns nicht nur halbherzig, sondern sind auch auf unsere Wellenlänge "eingestimmt". Wenn Sie sich also das nächste Mal gestresst fühlen, denken Sie daran, dass Ihr Hund ein hervorragendes Antidepressivum sein kann.

Und vergessen Sie nicht, sich zu revanchieren - ein bisschen zusätzliche Zuneigung kann nie schaden!

Maria Grynevych

Maria Grynevych, Projektmanagerin, Journalistin, Mitautorin des Reiseführers Heilige Berge der Dnjepr-Region, Vortragskurs: Kultische Topographie der mittleren Dnjepr-Region.

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