Militäranalysten: Der Kreml bereitet möglicherweise eine zweite Mobilisierungswelle vor
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Der Kreml versucht, patriotische Gefühle unter den Russen zu wecken, damit sich mehr Menschen freiwillig für den Krieg melden, aber bisher ohne Erfolg.
Dies berichtet das Institute for the Study of War (ISW) Analysts.
Und das, obwohl der Kreml Gerüchte über eine zweite Mobilisierungswelle ausdrücklich dementiert hat.
ISW-Analysten glauben, dass der Kreml beschlossen hat, offener über den Krieg zu sprechen. So haben die Regionen Belgorod und Kursk die Bildung von Territorialverteidigungseinheiten angekündigt und damit viele Zivilisten unter dem absurden Vorwand einer drohenden ukrainischen Bodeninvasion in die russischen Grenzregionen dem Krieg ausgesetzt.
All dies wird getan, um die patriotischen Gefühle der Russen zu entfachen. Aber bisher war das alles nicht sehr erfolgreich.
Die Bemühungen des Kremls um den Aufbau seiner Streitkräfte hängen nach wie vor von seiner Fähigkeit ab, Zeit und materielle Ressourcen in sein Personal zu investieren, und diesen Anforderungen steht ein Mangel an langfristiger strategischer Planung gegenüber.
Die ISW ist der Ansicht, dass die Ankündigung des Kremls, die Mobilisierung am 28. Oktober fiktiv zu beenden, darauf hindeutet, dass das russische Verteidigungsministerium erkannt hat, dass es nicht in der Lage ist, die Reservemobilisierung und die Wehrpflicht gleichzeitig durchzuführen.
Artur Zayonts hat sich auf Nachrichten von der Frontlinie spezialisiert. Als studierter Historiker war er immer bestrebt, seiner journalistischen Arbeit Tiefe und Kontext zu verleihen. Der














