Frösche schlucken asiatische Riesenhornissen - selbst nach Injektionen in Augen und Mund
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Die Frösche erwiesen sich als resistent gegen das Gift von Riesenhornissen.
Frösche führen ein scheinbar friedliches Leben in Waldökosystemen: Sie leben in Gewässern und feuchtem Unterholz, wie Hobbits zwischen Moos und Blättern.
Studien ihres Mageninhalts haben jedoch schon lange gezeigt, dass sie gelegentlich Arbeiterwespen und Hornissen fressen - ab diesem Zeitpunkt erscheint ihr "idyllisches" Bild nicht mehr so ansprechend, insbesondere aus der Perspektive eines Säugetiers, das mit dem Schmerz von Stichen vertraut ist.
Ein Team von Wissenschaftlern in Japan beschloss, herauszufinden: Wie reagieren Frösche auf Wespen- und Hornissengift? Leiden sie unter den Stichen und versuchen, sie zu meiden, oder sind sie in der Lage, solche Angriffe zu tolerieren?
Zu diesem Zweck führten die Forscher ein einfaches, aber sehr anschauliches Experiment durch: Sie gaben einigen Fröschen die Möglichkeit, nach Belieben eine Hornisse zu fressen.
Sie verwendeten drei Hornissenarten unterschiedlicher Größe, darunter die gefürchtete asiatische Riesenhornisse. Jede Insektenart wurde mit Fröschen vergleichbarer Größe zusammengebracht. Die Beobachtungen zeigten, dass erwachsene Frösche die Arbeiterinnen aller drei Arten aktiv angriffen. Außerdem verschluckten die meisten Amphibien die Hornissen auch nach mehreren Stichen, auch in den Mund- und Augenbereich.
Es ist bekannt, dass die Stärke des Schmerzes bei einem Stich und seine Tödlichkeit nicht immer in direktem Zusammenhang stehen: Einige potenziell tödliche "Stiche" sind fast schmerzlos, und besonders schmerzhafte Stiche sind möglicherweise nicht tödlich. In diesem Fall zeigten die Frösche, wie die Autoren es ausdrücken, ein "außergewöhnlich hohes Maß an Resistenz" gegenüber dem starken Gift stechender Insekten.
Die Ergebnisse des Experiments zeigen, dass für diese Amphibien selbst das starke Gift der Hornissen keine ausreichende Abschreckung darstellt - um der kalorischen Beute willen sind sie bereit, Injektionen zu tolerieren und offenbar die Auswirkungen des Giftes erfolgreich zu überleben.
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Maria Grynevych, Projektmanagerin, Journalistin, Mitautorin des Reiseführers Heilige Berge der Dnjepr-Region, Vortragskurs: Kultische Topographie der mittleren Dnjepr-Region.













