Gehen Ihnen zuckerhaltige Getränke auf die Nerven?
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Forschungsbericht: Hoher Konsum von zuckerhaltigen Getränken wird bei Jugendlichen mit Angstsymptomen in Verbindung gebracht
Jugendliche, die häufig zuckerhaltige Getränke trinken, leiden eher unter Angstsymptomen, so das Ergebnis einer neuen wissenschaftlichen Überprüfung und Meta-Analyse. An der Arbeit waren Forscher der Universität Bournemouth beteiligt und sie wurde im Journal of Human Nutrition and Dietetics veröffentlicht.
Die Autoren analysierten Daten aus mehreren Studien, in denen der Konsum von zuckerhaltigen Getränken und der psychische Gesundheitszustand von Jugendlichen anhand von Fragebögen untersucht wurden. Zu diesen Getränken gehörten Limonaden, Energy Drinks, zuckerhaltige Säfte und 'saftähnliche' Getränke, Sirupe/verdünnte Getränke, süßer Tee und Kaffee sowie aromatisierte Milch.
In allen untersuchten Studien zeigte sich das gleiche Muster: je höher der Konsum von zuckerhaltigen Getränken, desto häufiger traten Angstsymptome auf. Die Forscher betonen einen wichtigen Punkt: Es handelt sich um eine Assoziation, nicht um einen nachgewiesenen kausalen Effekt. Das heißt, man kann nicht sagen, dass Süßgetränke direkt Angstzustände "verursachen". Auch das Gegenteil ist möglich - Teenager mit Angstzuständen greifen eher zu Süßigkeiten. Darüber hinaus können beide Faktoren durch gemeinsame Ursachen wie familiären Stress oder Schlafprobleme beeinflusst werden.
Die Autoren stellen fest, dass bei Diskussionen über die Ernährung von Jugendlichen die Auswirkungen auf den Körper - Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes - im Vordergrund stehen, während die möglichen Auswirkungen auf die Psyche, insbesondere im Zusammenhang mit nährstoffarmen", aber kalorienreichen Getränken, deutlich weniger untersucht werden. Da Angststörungen nach wie vor eine der Hauptursachen für psychische Erkrankungen bei jungen Menschen sind, wird die Suche nach veränderbaren Gewohnheiten besonders wichtig. (In England wird beispielsweise im Jahr 2023 etwa 1 von 5 Kindern und Jugendlichen eine wahrscheinliche psychische Störung haben.)
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Elena Rasenko schreibt über Neuigkeiten aus Wissenschaft, gesunder Lebensweise und Psychologie und teilt ihre Tipps und Tricks zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.












