Ukraine und Russland veranstalten neue Phase des Gefangenenaustauschs: Wer könnte freigelassen werden
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Ukraine und Russland tauschen erneut Gefangene aus: Wer wurde zurückgegeben.
Die Ukraine und Russland haben einen weiteren Gefangenenaustausch durchgeführt. Diejenigen, auf deren Kategorien man sich bei den Verhandlungen in Istanbul am 2. Juni geeinigt hatte, wurden freigelassen. Der Austausch wird in den kommenden Tagen in mehreren Etappen stattfinden.
Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyy sagte, dass in dieser Phase verwundete und schwer verletzte ukrainische Verteidiger sowie Gefangene unter 25 Jahren nach Hause zurückkehren würden. Ihm zufolge bleibt der Verhandlungsprozess kompliziert und heikel, aber die ukrainische Seite rechnet mit der vollständigen Umsetzung der in der Türkei getroffenen Vereinbarungen zu humanitären Fragen. Zelenskyy betonte, dass die Arbeit an der Freilassung aller Gefangenen täglich weitergeht.
Der ukrainische Ombudsmann Dmytro Lubinets teilte mit, dass die meisten Soldaten, die im Jahr 2000 geboren wurden, in die Freiheit zurückgekehrt sind. Unter ihnen sind Soldaten der Streitkräfte der Ukraine, des staatlichen Grenzdienstes, der Nationalgarde und der Territorialverteidigung. Auch Marinesoldaten, Fallschirmjäger und Verteidiger, die während der Kämpfe um Mariupol gefangen genommen worden waren, wurden freigelassen. Viele von ihnen befanden sich seit 2022 in Gefangenschaft - seit den ersten Tagen der groß angelegten Invasion.
Die Koordinierungsstelle für die Behandlung von Kriegsgefangenen teilte mit, dass es sich bei den freigelassenen Ukrainern um Angehörige der Truppe und Unteroffiziere handelt. Sie erhalten ihre Papiere zurück, bekommen ihre Zulagen für die gesamte Zeit, in der sie in Gefangenschaft waren, ausgezahlt und erhalten eine einmalige Unterstützung. Darüber hinaus werden sie alle einer medizinischen Rehabilitation unterzogen.
Da der Austausch noch nicht abgeschlossen ist, wurden die genauen Zahlen der Entlassenen aus Sicherheitsgründen noch nicht bekannt gegeben. Die endgültigen Zahlen werden bekannt gegeben, sobald alle Phasen der Operation abgeschlossen sind. Es wird auch daran gearbeitet, die Leichen der toten ukrainischen Soldaten in ihr Heimatland zu überführen.
Die Parteien haben sich darauf geeinigt, einen "Alles-für-Alles"-Austausch durchzuführen, wobei schwer verwundete, kranke und junge Soldaten Priorität haben. Laut dem ukrainischen Verteidigungsminister Rustem Umerov konzentriert sich der Austausch auf die Freilassung bestimmter Kategorien und nicht auf eine bestimmte Anzahl. Gleichzeitig hatte Präsident Zelenskyy zuvor von Vereinbarungen von mindestens "1.000 mal 1.000" und einem möglichen zusätzlichen Austausch im Format "200 mal 200" gesprochen. Die Ukraine besteht auch auf der Transparenz des Verfahrens bei der Übergabe der Listen und ihrer Überprüfung.

Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.












