Verteidigungskräfte in der Region Donezk operativ eingekesselt - DeepState
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Die Lage in der Region Kurachiw in der Region Donezk wird immer schwieriger.
Nach Angaben des Analyseprojekts DeepState sind die ukrainischen Verteidigungskräfte in der Nähe von Annivka operativ eingekesselt und befinden sich im sogenannten "Uspenivka-Sack". Die wichtigsten Knotenpunkte in diesem Gebiet, darunter Elizavetivka, Romanovka, Vesely Hai und Annivka, sind ständigen Angriffen des Feindes ausgesetzt, der von verschiedenen Seiten aus versucht, durchzubrechen. Wichtige Verteidigungspositionen werden in den Siedlungen Trudowoje, Uspenowka und Dalneje gehalten, wo heftige Kämpfe stattfinden.
Es wird berichtet, dass russische Truppen bereits wiederholt in Uspenovka festgesetzt wurden und den Ort weiter stürmen. Das ukrainische Militär führt Aufräumarbeiten durch, aber es ist noch nicht gelungen, den Feind vollständig zu vertreiben, da die Zahl der feindlichen Infanterie wächst. Darüber hinaus manövriert der Feind aktiv zwischen Uspenovka und Annivka, so dass die Gefahr besteht, dass die ukrainischen Verteidigungskräfte vollständig eingekesselt werden. Trotzdem arbeitet die ukrainische Seite weiter daran, die Lage zu stabilisieren, und es besteht die Möglichkeit, dass der Feind nicht endgültig Fuß fassen kann.
Experten äußern sich besorgt über die aktuelle Lage. Der Zugführer der 24. separaten Angriffsbrigade "Aidar" Stanislav Bunyatov betonte, dass die Lage der ukrainischen Soldaten nahezu kritisch ist, da die Kommunikationswege zu den Dörfern im Südosten durch die Feuerkontrolle von Drohnen und feindlicher Artillerie eingeschränkt sind. Der Aktivist Serhiy Sternenko merkte an, dass die derzeitige Situation ein sofortiges Handeln zur Rettung der eingekesselten Kämpfer erfordert, da eine Verzögerung zum Verlust der Kontrolle führen kann.
Unterdessen setzen die russischen Truppen ihre Offensive auf Pokrowsk in der Region Donezk fort und haben sich der Stadt bis auf weniger als 10 Kilometer genähert. Wenn es dem Feind gelingt, weiter vorzudringen, könnte er die Verwaltungsgrenzen der Region Dnipropetrowsk erreichen, was neue Möglichkeiten für den Einsatz von Drohnen und anderen Waffen in offenem Gelände eröffnet, so Oberst der Reserve Sergej Grabski.
Die Situation erfordert ein sofortiges und koordiniertes Handeln sowohl des Kommandos als auch des gesamten Verteidigungssektors, um eine Verschlechterung der Lage in diese Richtung zu verhindern.
Journalistin und Volontärin mit viel Erfahrung.













