Die NYT schreibt, dass Zelenskys Worte über die Territorien Trump "verärgern" könnten
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Volodymyr Zelenskyy hat gesagt, dass es niemals einen "Gebietsaustausch" mit Russland geben wird, da dies der ukrainischen Verfassung widersprechen würde.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskij hat den Vorschlag von US-Präsident Donald Trump, einen "Gebietstausch" in ein Friedensabkommen mit Russland einzubeziehen, entschieden zurückgewiesen. Dies könnte Trump missfallen, der den Abschluss eines Friedensabkommens zwischen der Ukraine und Russland als eines seiner wichtigsten außenpolitischen Ziele ansieht, selbst wenn dafür Bedingungen akzeptiert werden müssten, die für Kiew ungünstig sind, berichtete die New York Times.
Zuvor hatte Trump die Ukraine für "übermäßig harte Forderungen" nach einem Waffenstillstand kritisiert und gesagt, das Land sei "nicht bereit für den Frieden". Nun hat der US-Regierungschef angemerkt, dass "einige Gebiete getauscht und zurückgegeben werden müssen", wobei er betonte, dass "ein Austausch von Gebieten zum Nutzen beider Seiten" ins Auge gefasst wird.
Zelenskys Position spiegelt die weit verbreitete Meinung in der Ukraine wider, dass territoriale Zugeständnisse zur Beendigung des Krieges inakzeptabel sind", so die Zeitung.
Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie ist mehr als die Hälfte der Ukrainer der Meinung, dass "unter keinen Umständen Land abgetreten werden sollte, selbst wenn dadurch der Krieg verlängert und die Unabhängigkeit des Landes gefährdet wird".
Gleichzeitig wuchs die Unterstützung für territoriale Zugeständnisse nach der gescheiterten Gegenoffensive der Ukraine im Jahr 2023, die zeigte, wie schwierig die Rückgewinnung bedeutender Gebiete ist. Etwa 38 Prozent der Bevölkerung halten einen solchen Schritt nun für akzeptabel, vor zwei Jahren waren es nur 10 Prozent.
Dennoch hat die Unsicherheit von Trumps Vorschlag, welche Gebiete ausgetauscht werden könnten, bei vielen Ukrainern starken emotionalen Widerstand ausgelöst", betont die Zeitung.
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Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.













