Frösche bevorzugen "Betonwohnungen" gegenüber Waldunterkünften - Studie

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frösche wählen Beton
18:00, 07.04.2026

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass kleine tropische Frösche "Betonwohnungen" den natürlichen Unterkünften vorziehen. Künstliche "Behausungen" erweisen sich für sie als bequemer. Das ist wichtig, denn es kann bei der Erforschung und Erhaltung von Arten helfen.



Es geht um eine ungewöhnliche Wahl des Lebensraums.

Details

In den Regenwäldern Australiens haben Forscher zwei Arten von "Behausungen" für die Frösche gebaut:

  • unterstände aus Holz - wie umgestürzte Bäume
  • betonblöcke mit Kammern - eine Art "Mehrzimmerwohnung"

Die Frösche bewohnten aktiv beide Optionen, wählten aber häufiger Beton.

Insgesamt haben die Wissenschaftler mehr als 800 Beobachtungen gemacht und in einigen Fällen in einem "Haus" bis zu 45 Individuen gefunden.

Der Grund dafür war einfach: Beton hält die Wärme besser zurück und schafft ein stabiles Mikroklima.

Dies ist besonders in der kühlen Jahreszeit wichtig, wenn die "Betonwohnungen" attraktiver werden.

Im Laufe der Zeit begannen die Frösche nicht nur darin zu leben, sondern sich auch fortzupflanzen: Es wurden Eier und Nester darin gefunden.

Warum das wichtig ist

Die Studie zeigt, wie man Tieren helfen kann, ohne zu sehr in ihre Umwelt einzugreifen.

Die Wissenschaftler weisen darauf hin:

  • solche "Schutzwohnungen" ermöglichen die Beobachtung des gesamten Lebenszyklus
  • das Risiko, die natürliche Umgebung zu schädigen, wird verringert
  • die Methode kann für seltene Arten verwendet werden

Dies könnte ein neues Instrument für den Amphibienschutz sein.

Hintergrund

Diese Frösche leben auf dem Waldboden und verstecken sich normalerweise unter Felsen und Baumstämmen, so dass sie nur schwer zu studieren sind.

Mit künstlichen "Häusern" können Sie sie buchstäblich zur Beobachtung "anlocken".

Quelle

Die Studie basiert auf Feldbeobachtungen von Fröschen in australischen Regenwäldern unter Verwendung von künstlichen Unterständen aus Holz und Beton. Die Arbeit ist in Ecology and Evolution (2026) veröffentlicht.

Maria Grynevych

Maria Grynevych, Projektmanagerin, Journalistin, Mitautorin des Reiseführers Heilige Berge der Dnjepr-Region, Vortragskurs: Kultische Topographie der mittleren Dnjepr-Region.

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