Das Gehirn kann schneller altern als der Körper - und das zeigt sich in den Träumen
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Wissenschaftler haben entdeckt, dass die Gehirnaktivität während des Schlafs genutzt werden kann, um das "Alter" des Gehirns zu bestimmen und das Risiko einer Demenzerkrankung einzuschätzen. Wenn das Gehirn "älter" zu sein scheint als der Körper, ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung deutlich höher. Dies eröffnet neue Möglichkeiten zur Früherkennung von Problemen.
Die Forscher analysierten die Daten von fast 7.000 Menschen im Alter von 40 bis 94 Jahren.
Mithilfe von Algorithmen des maschinellen Lernens schätzten sie das "Gehirnalter" anhand der Gehirnwellen im Schlaf.
Die Teilnehmer wurden dann über einen Zeitraum von 3,5 bis 17 Jahren beobachtet.
Details
Wenn das "Hirnalter" höher war als das tatsächliche Alter, stieg das Demenzrisiko.
Mehr noch:
- jede zusätzlichen 10 Jahre erhöhten das Risiko um etwa 40 Prozent
War das Gehirn jedoch "jünger", war das Risiko geringer.
Die Wissenschaftler erklären, dass das Gehirn im Schlaf ein genaueres Bild seines Zustands zeigt.
Besonders wichtig:
- tiefschlaf
- schnelle Aktivitätsschübe im Zusammenhang mit dem Gedächtnis
Herkömmliche Schlafkennzahlen (wie z.B. die Anzahl der Stunden, die eine Person schläft) bieten keine solche Genauigkeit.
Warum das wichtig ist
Die Methode könnte ein Weg zur Früherkennung des Demenzrisikos sein.
Und mehr noch:
- ohne komplizierte Verfahren
- möglicherweise sogar mit tragbaren Geräten
Die Wissenschaftler betonen, dass:
- die Schlafqualität mit der Gesundheit des Gehirns zusammenhängt
- die Behandlung von Schlafstörungen kann die Gehirnfunktion verbessern
Aber es gibt keine "schnelle Lösung" - es kommt auf den Lebensstil im Allgemeinen an.
Die Entdeckung könnte helfen:
- das Demenzrisiko in einem frühen Stadium zu erkennen
- besser zu verstehen, wie das Gehirn altert
- den Schlaf als diagnostisches Hilfsmittel zu nutzen
Quelle
Die Studie wurde von Wissenschaftlern der University of California in San Francisco und US-amerikanischen medizinischen Zentren durchgeführt.
Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift JAMA Network Open veröffentlicht.
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Elena Rasenko schreibt über Neuigkeiten aus Wissenschaft, gesunder Lebensweise und Psychologie und teilt ihre Tipps und Tricks zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.













